Direkter und effektiver Hebel bei CFD

Wer sich mit CFDs beschäftigt, wird wissen, dass es nicht immer super einfach ist damit zu handeln und dass man auf jeden Fall ein gutes Grundwissen benötigt, wenn man erfolgreich handeln will. Zu Beginn sollte man einen CFD Broker Test durchführen, um den für sich besten Broker zu finden. Das ist wichtig, da das Angebot inzwischen richtig groß ist und man ansonsten schnell mal auf die Schnauze fallen kann. Neben den Grundinformationen sollte man sich auch generell für die einzelnen Märkte interessieren, da man diese immer im Auge behalten muss. Zudem sollte man Wissen über den direkten und effektiven Hebel haben. Diese Unterscheidung kennen leider viele nicht und dies wird einem früher oder später zum Verhängnis werden.

Es gibt zwei Arten von Hebel, die man beide gut kennen sollte. Den direkten Hebel kann man berechnen, indem man die Zahl 100 durch den eingesetzten Marginsatz dividiert. Für einen Index CFD wie den DAX beträgt der Marginsatz 1% und somit würde man 100/1 rechnen und würde demnach bei dem Wert 100 landen. Beim effektiven Hebel ist es ein bisschen anders, weil man sich hier auf den Kontostand bezieht und man die Positionsgröße beachten muss. Man kann den effektiven Hebel berechnen, indem man die Positionsgröße durch den Kontostand teilt und die Positionsgröße findet man heraus, indem man Margin und Hebel betrachtet. Wenn man 10.000 Euro Kapital hat und 10 DAX CFDs kaufen möchte, die bei einem Index von 6000 liegen, kann man den Hebel schon fast ausrechnen. Die Positionsgröße liegt dann bei 60.000 und nun muss man nur noch 10 mal 6.000 rechnen. Es wird sich ein effektiver Hebel von 6 ergeben, wenn man 10.000 Euro auf seinem Konto hat. Der effektive Hebel hat einen großen Einfluss bei einem fallenden und steigenden Kurs. Wenn der DAX um 2% steigt hat er 120 Punkte und man würde 1200 Euro verdienen auch wenn man nur 600 Euro Margin eingesetzt hat. Das Konto würde dann auf 11.200 Euro ansteigen und das wiederum entspricht 12%. Dies ist also ein 6facher Hebel. Das mag sich im ersten Schritt etwas kompliziert anhören, ist es in der Praxis aber nicht, wenn man es ein paar Mal erlebt hat. Man kann das Ganze in einem Simulator im Netz vorab testen und schauen, ob man mit den ganzen Zahlen klarkommt. Wenn der DAX fällt, dann wird man noch 8000 Euro auf seinem Konto haben.

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